Wie ich Facebook, Twitter und WordPress bezwang (Teil 2)

WordPress

Will ich einen Blog oder doch lieber eine Homepage? Geht beides?
Nach Tagen der Recherche liebäugelte ich mit Blog.de. Der Anbieter machte auf mich einen soliden Eindruck und sollte für meine Zwecke ausreichen. Letztlich riskierte ich einen Blick auf WordPress.com, wo ich hängen blieb. 5 Minuten bis zum Start des eigenen Blogs – so verspricht es die Plattform. Ja, möglich ist es, bei mir dauerte es geringfügig länger. Aber Sachen, die schnell da sind, sind meist noch schneller wieder weg. Bevorzugt beobachte ich dieses Phänomen bei Schokoriegeln und Softeis. Mein erklärtes Ziel ist allerdings langfristiger Content. Je tiefer ich in die Materie einsteige, umso mehr Geheimnisse des WWW tun sich vor mir auf. SEO und Keywords heißen die Zauberworte. Wie weit man das betreiben will, muss jeder für sich entscheiden. Bei mir köchelt das Ganze (vorerst) auf minimaler Flamme. Es ist nicht verkehrt, einmal davon gehört zu haben …
Ansonsten ist die Bedienung von WordPress recht einfach, hier und da hakt es, aber das ist in der Prüfung auf der Bahn des Erfolgs inbegriffen. Ein ansprechendes Design und ein vernünftiger Support machen die Sache bei WordPress für mich rund. Die Möglichkeit, später mit Sack und Pack auf einen selbst gehosteten Server umziehen zu können – eigene Domain, eigener Webspace, individuelle Homepage, dafür mit monatliche Kosten -, war ein wichtiges Argument für die Wahl des Bloganbieters. Im Grundpaket sind viele Dinge möglich (viele ansprechende Designs, Widgets, Social Media Unterstützung), viele Dinge aber wiederum nicht (mehrere tausende Plug-ins, die den Komfort der Homepage verbessern). Von daher kann ich die Grundversion von WordPress allen Blog-Anfängern empfehlen.

WiseStamp

E-Mail-Signatur? Kenne ich von der Arbeit. WiseStamp peppt die Sache auf. Die Grundversion ist kostenlos. Auch hier ist das Programm anfangs gewöhnungsbedürftig, danach nützlich. So es einmal läuft, flutscht es. Und es sieht nach was aus, wenn am Ende der E-Mail der Autorenname mit Facebook-, Twitter- und Worpress-Verlinkung prangt.
Insgesamt ist es eine kleine, feine Möglichkeit, sich als Autor fortlaufend in Erinnerung zu bringen.

Blogrezensionen und spezielle (Werbe)Seiten für eBooks

Besonders empfehlenswert auf der Hindernisbahn zum Erfolg sind Rezensionen von Bloggern. Hier muss man genau recherchieren, wer Werke von Indie-Autoren bespricht und wie die Qualität des entsprechenden Blogs ist. Hohe Besucherzahlen sagen nicht immer etwas über die Güte aus. Leider haben einige dieser Blogger bereits die Nase voll von Self Publishern. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Niemand kauft Wasser in Eimern, wenn es zu Hause glasklar aus der Leitung sprudelt. Zu schlecht ist die Qualität der Mehrheit selbstveröffentlichter Bücher, zu unbelehrbar derartige Poeten. Dabei will ich nicht verschweigen, dass sich auch ganz und gar furchtbare Schreiber in den vorderen Chart-Plätzen von Amazon tummeln. Das wird sich nicht vermeiden lassen. Der Leser hat das letzte Wort.
Glücklicherweise setzt allmählich ein Umdenken unter den Indie-Autoren ein – wenn auch (derzeit noch) bei einer Minderheit. Nur Qualität schafft langfristigen Content. Sollte man dennoch den Fuß in die Tür eines bekannteren Bloggers bekommen, ist das eine sehr gute Möglichkeit neue Leser zu gewinnen.

Nicht zu verachten sind Internetseiten, die sich auf die Vorstellung von eBooks spezialisiert haben. Hier ist eine hohe Aufmerksamkeit garantiert, Werbeaktionen zum eigenen Buch eine Bekanntmachung wert. An dieser Stelle nenne ich beispielhaft bestebookfinder und xtme, zwei Portale, die ich in vorderster Front sehe. Bei beiden Seiten sind die Rückmeldungen von Autoren positiv, was den Werbeeffekt angeht. (Falls ich eine gleichwertige Internetplattform vergessen habe, möge man mich darauf hinweisen. Ein Nachtrag meinerseits ist kein Problem.)
Daneben möchte ich auf Qindie hinweisen. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Buchbloggern, freien Rezensenten, Buchmenschen, Grafikern, Lektoren und Autoren, die Orientierung im Independent-eBook-Dschungel geben will. Qualität ist hier oberstes Gebot – daher das Q im Namen (Qualität + Indie). Wer möchte, kann sein Werk dem Qindie-Test unterziehen. Näheres dazu findet ihr auf der Homepage.
Sollte das Damoklesschwert der Negativkritiken an euch vorbeigehen, habt ihr gute Chancen, dass demnächst das Q auf eurem Cover prangt. Inwieweit das Label in den Köpfen der Leser angekommen ist – genau dort gehört es nämlich hin – kann ich nicht sagen.

Ich merke gerade, dass das Thema immer länger wird. Zu viele Sachen schweben mir im Hinterkopf herum. Da es nichts Schöneres gibt wie eine Trilogie, spare ich mir den Rest für Teil 3 auf. Der nicht allzu lange auf sich warten lässt …

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