Wie ich Facebook, Twitter und WordPress bezwang (Teil 3)

Weiter geht es mit Werbemöglichkeiten auf dem Weg zur verlagsunabhängigen Veröffentlichung meines High-Fantasy Romans. Es ist der letzte Teil der Artikelserie. Ich hoffe, dass ich auch diesmal den einen oder anderen wertvollen Tipp für euch parat habe. Für Hinweise, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge habe ich stets ein offenes Ohr.

Vernetzen

Frei nach dem Motto: »Nur gemeinsam sind wir stark!«, macht es natürlich Sinn, intensiver mit anderen Autoren und Bloggern in Kontakt zu treten. Dabei geht es nicht darum, Freundschaften für die Ewigkeit aufzubauen, sondern zusammen ein Ziel zu erreichen. Letztlich will jeder auf die eine oder andere Art Erfolg haben. Autoren wollen, dass ihr Buch gekauft wird, Blogger wollen interessierte Besucher und Leser wollen ihr Geld für eine gute Geschichte ausgegeben wissen. Wer seinen Erfolg teilt, verliert nichts, sondern beschenkt sich selbst und andere.
Vernetzen bedeutet vor allem, mit kleinen Gesten für Aufmerksamkeit zu sorgen. Das kann ein Retweet bei Twitter sein, ein Like unter einem Artikel oder ein kurzer, freundlicher Gedanke auf einem Blog. Hach, was habe ich mich wie ein Schneekönig gefreut, als ich auf meiner Seite den ersten Kommentar fand.
Mich persönlich kostet das ein wenig Überwindung, da alles recht neu für mich ist, doch inzwischen macht es sehr viel Spaß. Literatur-Blogs sind quasi das Rückgrat des Marketings. Selbst die großen Verlage haben begriffen, wie wichtig Bücher-Blogger sind. Gib den Betreibern solcher Plattformen deine Wertschätzung und sie danken es dir, indem sie deinen Namen nennen. Hierbei schließe ich die Blogs von anderen Autoren ein. Wer andere Autoren als Konkurrenz sieht, wird sich nicht lange halten.
Zwar ist es eine spannende, wenngleich zeitaufwendige Sache, in anderen Blogs zu stöbern, eine lohnende aber allemal. Andere Autoren haben gute, oftmals auch die besseren Ideen. Manchmal entwickeln sich aus solche einem Engagement dann doch Freundschaften (für die Ewigkeit).

Lovelybooks, Pinterest, Instagram und Co.

Eine Leserunde bei Lovelybooks ist fest eingeplant. Eventuell kann man die Sache auch ausdehnen auf Büchereule und/oder Leserunden, wobei ich nicht genau im Bild bin, ob man da ohne Verlag Leserunden veranstalten darf. Vor allem müsste aber zuvor das Buch endlich da sein. Den geplanten Veröffentlichungstermin Ende Juli muss ich voraussichtlich um einen Monat verschieben, das Lektorat dauert länger, zudem fallen mittenrein mein Urlaub und die Vorbereitungen für den Schulanfang meines »Großen«. Danach starte ich aber durch … *pfeif*
Nach dem Launch werde ich großzügig mit Freiexemplaren meines Romans für Leserunden und Blog-Rezensionen umgehen. Vor allem von Letzterem erhoffe ich mir einen Schub bei den Verkäufen. Dafür braucht man zuerst einmal Blogger, die Werke von Indie-Autoren besprechen.
Nach und nach werde ich mir so Sache wie Pinterest und Instagram ansehen. Besonders Instagram macht auf den ersten Blick den besseren Eindruck, wobei ich mich frage, ob ich überhaupt so viele Bilder poste. Die Zeit wird es zeigen. Vielleicht ist das eine Möglichkeit, um auf mich und mein Buch aufmerksam zu machen.

Schriftstellerforen

Eine bedingte Werbemöglichkeit erhält man in Schriftstellerforen. Dort zeichnet man sich am besten durch aktive Mitarbeit aus (wie im Prinzip bei den meisten Plattformen). Ich kenne Autoren, die da regelmäßig nur dann auftauchen, wenn es ein neues Buch vorzustellen gibt. Leider verfehlt das die Philosophie, die hinter einem solchen Forum steckt: nämlich Schreiben zu lernen. Das eigene Buch zu bewerben, ist – so möchte ich es bezeichnen – ein Abfallprodukt. Dementsprechend sollte man das Augenmerk auf die Verbesserung des eigenen Handwerks legen, was indirekt die beste Marketingstrategie von allen ist. Ich selbst bin bei zwei Schriftstellerforen (Schreibwerkstatt und Deutsches Schriftstellerforum) angemeldet, bei beiden poste ich mehr oder weniger regelmäßig Beiträge.

Real-Life Marketing

Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Buch in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen. Flyer, Visitenkarten, Leszeichen, Lesungen, Pressemitteilungen stellen lediglich die bekanntesten Strategien dar. Was ich davon nutzen werde, steht in den Sternen. Wenn es Aktionen ist dieses Richtung gibt, werde ich auf meinem Blog davon berichten.

Insgesamt kostet jedes neue Betätigungsfeld Zeit. Bereits jetzt ist absehbar, dass ich mich einschränken muss. Lieber wenige Sachen richtig machen, als viele Sachen halbherzig. Gerade der Blog braucht Futter, erst recht, wo er meine Lust geweckt hat. Fakt ist, dass ich weiterhin Bücher schreiben möchte. Gute Bücher. Das braucht Zeit.
Schlussendlich hoffe ich, dass die getroffenen Maßnahmen nicht im Schokoriegel-und-Softeis-Prinzip enden. Schnell da, schnell weg. Fehlt eigentlich nur noch ein Plug-In, um den Tag auf 30 Stunden auszudehnen.

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