Vegas Projekt Report Juli

Mein neuer persönlicher Dämon heißt Amazon-Ranking. Seit ich ihm begegnet bin, will er nicht mehr von meiner Seite weichen. Zuerst war es Liebe auf den ersten Blick, mittlerweile bringt er mich in die Nähe eines Herzinfarkts. Dabei könnte alles so schön sein …
Schließlich hat Demor – Einfach bösartig den Sprung in zwei Bestseller-Top100-Listen von Amazon geschafft:

1. E-Books > Kinder- und Jugendbücher (beste Platzierung Rang 52)
2. E-Books > Fantasy & Science Fiction > Fantasy (beste Platzierung Rang 75)

Im Gesamt-Amazon-Ranking belegte ich kurzzeitig Platz 710.
Platz 710 unter allen im Shop angebotenen E-Books (Schreibung übrigens laut Duden)! In dieser Region springt man allerdings ziemlich hin und her. Rauf und runter im Wechsel. Zeitweise war ich ganz raus aus den Charts. Insgesamt rangierte das Buch bisher um Rang 850. Anfangs war ich darüber auch glücklich, doch leider erzielt man damit nicht wirklich Sichtbarkeit im Shop. Obwohl die o.g. Kategorien auf den ersten Blick recht verlockend erscheinen – Platz 53 in Kinder- und Jugendbücher klingt irgendwie nach was (nach was eigentlich?) – erhält man nicht die Aufmerksamkeit, bei der man sagen könnte: »Das Buch verkauft sich von allein.«
Dafür benötigt es das Auftauchen in den Top20 einer Bestseller-Liste, weil es dort von Käufern gesehen wird. Wahrscheinlich spielen die fehlenden (positiven) Rezensionen eine weitere wichtige Rolle, weshalb der Titel nicht höher klettert.
Für Lord Demor bedeutet das, weiterhin diverse Widrigkeiten bis zur Weltherrschaft zu erdulden. Irgendwo ist immmer ein Guter, der im Weg steht.

In der Zwischenzeit habe ich Kontakt zu mehreren Buchbloggern aufgenommen. Einige wollen mein Buch besprechen, doch so etwas dauert unter Umständen gewisse Zeit. Außerdem gibt es eine erste Vorstellung von mir auf der Seite von Irene‘s Book Oasis.

Mein aktuelles Jugendbuch-Manuskript befindet sich bei den Testlesern. Testleser sind was Feines. Texte werden durch sie besser. Danach ist die Agentur am Zug. Ich habe keine Ahnung, wie das Mansukript ankommt und vor allem habe ich keine Ahnung, ob überhaupt die Chance besteht, es bei einem Verlag unterzubringen. Wohl eher nicht. Richtig Gedanken mache ich mir darüber gerade keine. Man muss die Sache locker sehen – zwar Ehrgeiz entwickeln, aber auch loslassen können. Ich freue mich auf meinen anstehenden Urlaub …

Aaaaaaber … Das angekündigte neue Jugendbuch Projekt werde ich aufschieben, so sehr es mich schmerz. Warum? Zu komplex, zu viel Story, zu innovativ, zu … Dafür beginne ich so ein paranormales Romantik-Ding, direkt auf den Mainstream zugeschnitten. Und auch das wird ein Experiment. Dazu steht das grobe Gerüst – vorerst allerdings nur in meinem Kopf. Okay, eine handgeschriebene Seite zum Plot schwirrt irgendwo in meinem Chaos herum, mehr war zeitlich nicht drin. Die Handlung wird in der Gegenwart in Deutschland (vermutlich in Berlin) spielen. Junge attraktive Protagonistin trifft gut aussehenden, mystischen Mann aus dem Mittelalter. Zudem spielt eine Art Fluch eine Rolle. So was gibt es schon? Eben.
Im Urlaub mache ich mir ein paar Notizen, um mich Ende August wieder voll in die Schreibtätigkeit zu stürzen. Allmählich bin ich urlaubsreif, lechze nach neuer Motivation. Mein „Großer“ kommt in die Schule. Das Leben ist spannend. Projekt 531 läuft!

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