Self Publishing: Klappe die Zweite

Keine ganze Woche mehr, dann wird sich alle Welt auf mein zweites Buch stürzen. Soweit die Theorie …
Diesen Blog hatte ich im Juni begonnen mit meinen Vorstellungen vom Self Publishing. Mittlerweile schwimme ich mit im Haifischbecken der Indies. Ein Markt, in dem jeden Tag eine andere Sau durch … äh … über den Markt getrieben wird. Und nein, ich habe nie die Meinung vertreten, dass die Welt der Self Publisher rosig aussieht. Andererseits möchte ich nichts schlecht reden. Self Publishing ist, was es ist: eine Chance für jeden. Man muss noch nicht einmal gut schreiben können und man braucht auch kein Kosten für ein Korrektorat oder Lektorat aufwenden, um einen Bestseller zu landen. Wer das so tun möchte, darf das. KDP sei Dank!
Ich persönlich habe mich dazu entschieden, meinen Lesern Qualität abzuliefern. Ob sich das rechnet, steht in den Sternen. Fakt ist: Demor hat sich über eintausend Mal verkauft und ich habe positives Feedback von begeisterten Lesern bekommen. Das macht mich glücklich. Klar ist aber auch, dass das meinen Kühlschrank nicht füllt.

Wie geht es deshalb weiter?
Ich habe mir drei Bücher Zeit gegeben, um zu entscheiden, ob Self Publishing etwas für mich ist. Mir war vorher bewusst, dass ich mit Demor die Charts nicht von hinten aufrollen werde. Nun erscheint Buch Nummer 2. Darauf freue ich mich riesig!

Wird alles besser?
Zumindest mache ich einiges anders als bei meiner ersten Veröffentlichung. Inzwischen sehe ich ein paar Dinge klarer. So tendiert die anfängliche Euphorie über Twitter mittlerweile gegen null. Ich verfolge knapp mehr als einhundert Nutzer und ich muss sagen, dass ich allmählich den Überblick verliere. Ich weiß, dass viele User mit Listen arbeiten, doch wo liegt da der Sinn, wenn man unzähligen Leuten folgt, um sie danach zu sortieren in »Brauche ich« und »Brauche ich nicht«? Ich persönlich kann diese Informationslawine jedenfalls nicht verarbeiten. Dabei bin ich durchaus an den Menschen interessiert, denen ich folge.
Ich betreibe diesen Blog, meine Autorenseite auf Facebook, daneben die Fanpage Indie Book Covers, bin in zwei Schreibforen aktiv und möchte vor allem den Kontakt zu meinen Lesern pflegen, wodurch E-Mails und Nachrichten beantwortet werden wollen. Das mache ich mit Begeisterung, doch es kostet Zeit – Zeit, die mir beim Schreiben und/oder für meine Familie fehlt.
Auf jeden Fall muss ich demnächst irgendwo einsparen …

Und was hat das alles mit dem Thema zu tun?
Nur wer wahrgenommen wird, wird gekauft. Es gibt einige Indie-Autoren, die kaum Werbung für ihre Bücher machen und trotzdem hohe Download-Zahlen haben. Zu diesen Autoren zähle ich nicht. Ich bin ein Niemand im Buchmarkt-Dschungel. Dennoch glaube ich an den Erfolg von Der Junge, der Glück brachte.
Anders als bei Demor habe ich mir diesmal Vorableser gesucht, Blogger, die das Buch ein paar Tage eher lesen durften und darüber eine Rezension schreiben. Als unbekannter Indie liefert man sich da quasi auf Gedeih und Verderb aus, denn eine weniger gute Rezension kann das aus für das E-Book bedeuten. So hart ist der Markt. Aber ich stehe hinter meiner Geschichte, die in vielerlei Hinsicht eine besondere ist. Die Zweifler dürfen sich demnächst gern davon überzeugen.
Ich kenne die Rezensionen der Vorableser nicht, doch ich bedanke mich recht herzlich bei den Bloggern, die mich kurzfristig vor ihren SuB geschoben haben. Das ist nicht selbstverständlich für mich!
Und in diesem Zusammenhang ist noch etwas anders als bei Demor: Zwei mir unbekannte Blogger haben mich angeschrieben, ob sie von Der Junge, der Glück brachte ein Rezensionsexemplar bekommen könnten, da die Geschichte sie interessiert. Ist das nicht toll? Über diese Anfragen habe ich mich gefreut wie ein Kleinkind, das sein Weihnachtspaket öffnet, und bin diesen Wünschen sehr gern nachgekommen.

Daneben werde ich diesmal in der Veröffentlichungswoche ein begleitendes Gewinnspiel über meine Facebook-Seite laufen lassen. Und es wird richtig tolle Preise geben. Das kann ich schon mal verraten. Start ist am Montag, 04.11.13!

Wie bei Demor wird die Veröffentlichung durch eine Promotion-Aktion auf xtme.de unterstützt. Der Einführungspreis wird demzufolge erneut bei lächerlichen 99 Cent liegen.
Diesmal wird der Preis später tatsächlich angehoben. Das hatte ich bereits bei Demor angekündigt, dann aber wieder verworfen. Warum? Ich hatte die Wahl zwischen 2-3 Downloads am Tag oder keinen Verkäufen. Da ich mit meinem Debüt vor allem erst einmal den Namen Nicholas Vega in Umlauf bringen wollte, entschied ich mich gegen die Preiserhöhung. Jedenfalls bis zum Erscheinen von Der Junge, der Glück brachte. Hatte ich schon erwähnt, dass ich an den Erfolg meines neuen Buches glaube?
Womit wir bereits am Ende des Artikels sind und sich damit Frage aufdrängt: Was bedeutet in diesem Fall Erfolg?

Bei Demor hatte ich mir als Maßstab das Projekt 531 gesetzt. Das habe ich auch mit Einschränkungen erreicht, ja sogar übertroffen (siehe Artikel). Diesmal gehe ich einen Schritt weiter und setze mir als Ziel die Top100 der Amazon-Charts – also die echten Top100. Kann Der Junge, der Glück brachte das schaffen? Warum nicht? Immerhin reden wir hier über Glück. Demor war zudem für kurze Zeit knapp unter Platz 140. Diesmal bewege ich mich in einem Genre, dass eigentlich einen größeren Leserkreis ansprechen sollte. Sollte! Womit wir wieder bei der Theorie sind. Jugendbücher sind im Self Publisher Bereich ein schwieriges Thema. Nicht so schwierig wie Funtasy, dennoch nicht massentauglich. Und was die Masse nicht liest … naja, warten wir es ab … In ein paar Tagen wissen wir mehr. Bis dahin, möge das Glück mit dir sein!

Die Facebook-Seite mit den schönsten Buchcovern von Self Publishern
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2 Gedanken zu “Self Publishing: Klappe die Zweite

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