Vegas Projekt Report Januar

Momentan schreibe ich ja nur im weitesten Sinne an meinem Jugendbuch-Manuskript. Überarbeiten hat zwar jede Menge mit Schreibhandwerk zu tun, aber irgendwie ist das wie rumdoktern am Text, während sich das Schreiben der Rohfassung mehr nach Schöpfertum anfühlt.
Jedenfalls ist mein aktuelles Manuskript sicher bei den Testlesern gelandet. Vier haben es bereits durchgeackert und das Feedback ist nicht soooo schlecht. Meine Frau meinte sogar, dass ihr die Geschichte von allen bisherigen am besten gefällt. Erst dachte ich, mich verhört zu haben, denn gewöhnlich wackelt meine Frau bei der Gesamteinschätzung meiner Texte immer mit dem Kopf, wobei sie gleichzeitig eine Schnute zieht. Der typische Was-soll-ich-jetzt-sagen-Blick.
Aber demnächst darf sich jeder Leser ein eigenes Bild machen … also von der Geschichte. Die Lesegeschmäcker klaffen ja zuweilen weit auseinander.
Zumindest scheint die Story – entsprechend den Kritiken – rund und spannend zu sein. Keine Unstimmigkeiten in der Handlung. Das lässt hoffen.

Wenn alles klappt, geht das Manuskript diese Woche ins Lektorat. Dann heißt es warten. In der Zeit kümmere ich mich um das Buchcover, den Klappentext und den Buchtrailer. Außerdem bin ich an einer Sache dran (eine Art akustisches Experiment), bei der ich mir gerade professionelle Hilfe hole und die tatsächlich im Zusammenhang mit dem kommenden Buch stehen wird. Ich habe keine Ahnung, ob es so funktioniert wie ich mir das vorstelle, von daher verrate ich an dieser Stelle lieber nichts und wir lassen uns einfach alle überraschen.
Ein paar klitzekleine Leckerbissen zum neuen Jugendbuch werde ich demnächst bei Facebook posten. Quasi als Appetit-Anreger bis ich das Cover und den Buchtitel präsentiere.

Daneben plane ich weiterhin fleißig den 2. Teil der Jugendbuch-Trilogie, wobei ich diesmal ungewöhnlich langsam vorankomme. Das liegt hauptsächlich daran, da Teil 2 viele Dinge aus dem 1. Teil aufgreift und weiterspinnt. Alles muss schlüssig sein, gleichzeitig erwartet der Leser hier und da ein Aha-Erlebnis. Keinesfalls möchte ich einen Rückgang in der Handlung und der Spannung riskieren, außerdem klopfen bei mir dauernd die handelnden Figuren an, weil sie angeblich nicht richtig in Szene gesetzt werden. Diese kleinen, undankbaren Diven!

Zu guter Letzt möchte ich demnächst an meinem liegengebliebenen Manuskript für Erwachsene weiterschreiben. Dort fehlen nur noch 100 Normseiten, was eigentlich eine überschaubare Größe ist. Aber dafür muss ich mich erst einmal in Stimmung schreiben. Es ist zwar irrsinnig, doch es tummeln sich dazu bereits ein paar Buchcoverentwürfe auf meiner Festplatte.

Ihr könnt mir glauben, dass ich ziemlich hibbelig bin, euch endlich mehr zur anstehenden Veröffentlichung verraten zu können. Aber ein wenig gedulden müssen wir uns noch.

Übrigens findet in weniger als zwei Monaten die Leipziger Buchmesse statt und ich freue mich bereits darauf, wieder in meiner alten Heimat verweilen zu dürfen.

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