Alle Infos zum neuen Buch!

Die Adventszeit beginnt dieses Jahr bereits am 3. November! Zumindest für alle, die sich für All Age Fantasy begeistern und/oder sehnsüchtig auf mein neues Buch warten. Das Mädchen, das Hoffnung brachte entführt den Leser wie schon Der Junge, der Glück brachte in ein märchenhaftes Land und verbindet dabei in geschickte Weise Realität und Fiktion.

Coverdesign by Andrea Gunschera
Coverdesign by Andrea Gunschera

Zur Einstimmung auf die Geschichte gibt es hier den Buchtrailer:

Natürlich darf der Klappentext nicht fehlen …

Die vierzehnjährige Anna ist ein Heimkind. Doch eines Tages begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter. In einer U-Bahn-Station begegnet sie zwei merkwürdigen Menschen: Einem Rollstuhlfahrer, der sich für einen Glückspilz hält, und einem Mädchen, das Insekten isst.
Das Schicksal führt die drei in das von der Schließung bedrohte Kinderhospiz Niemalsfern. Um das Hospiz zu retten und ihre Mutter zu finden, betritt Anna die verborgene Welt im Keller von Niemalsfern – einen zauberhaften Ort voller Wunder und Harmonie, aber auch voll dunkler Gefahr.

Die phantastische Reise eines einsamen Mädchens auf der Suche nach der Hoffnung.

Freudiges Wiedersehen? Aye!
Freudiges Wiedersehen? Aye!

Bisher habe ich mir auf meinem Blog immer ein Ziel gesetzt, was ich mit dem jeweiligen Buch erreichen möchte. Das erspare ich mir diesmal. Der Erfolg von Der Junge, der Glück brachte kam zu überraschend und in einer nie geglaubten Intensität. Das war unglaublich und man kann das nicht wiederholen. Mir ist es wichtig, dass euch Das Mädchen, das Hoffnung brachte ein paar wunderbare und ergreifende Stunden beschert. Die Vorweihnachtszeit schafft auf jeden Fall die richtige Atmosphäre. Auf euer Feedback bin ich schon jetzt gespannt! Ich bin mir sicher, wem Der Junge, der Glück brachte gefallen hat, wird auch an dieser Geschichte seine Freude finden.
Sehr lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, den Einführungspreis auf 2,99€ (regulärer Preis 3,99€) zu setzen. Inzwischen habe ich mich dazu entschieden, das E-Book zum Start für kurze Zeit für unschlagbare 99 Cent anzubieten.

3. November! Das Datum sollte man sich merken!
3. November! Das Datum sollte man sich merken!

Zum Schluss gibt es noch einen Textschnipsel aus dem neuen Roman. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

»Hier!« Sie hielt die Handfläche auf und entblößte ein sich windendes Knäuel aus schwarzen Käfern, Vielfüßlern und Würmern.
Ich unterdrückte einen Brechreiz, indem ich mir die Hand auf den Mund schlug.
»Die habe ich während der Fahrt gesammelt«, redete Pechmarie weiter. »Im U-Bahn-System fehlt die Sonne, deshalb sind ihre Hüllen erdfarben. Dabei mag ich sonnengelbe und türkisfarbene Falter so gern.« Unvermittelt stopfte sie sich das Getier in den Rachen. Es knirschte und sie schmatzte, leckte sich danach mit der Zunge die Mundwinkel.
Ich kniff die Augen zusammen und wünschte mir, dass dies eben nicht geschehen sein mochte. Als Heimkind war ich nicht zimperlich, aber das drückte schwer auf meinen Magen.
»Das ist nicht sehr appetitlich«, resümierte Luke.
Nicht sehr appetitlich? Das ist ekelhaft! Ich sah beide fragend an.
»Warum tust du das?«, fragte er scheinbar wissbegierig.
Das Mädchen begann wieder zu hüpfen und stellte sich an eine Wand, als wollte es an ihr wie eine Spinne hinaufklettern. An seinem Rucksack baumelte ein kleines Kreuz. Meine Meinung von Pechmarie sank. Gleich wird sie uns weismachen, sie käme aus einem Nonneninternat und die Verrenkungen gehören zu irgendwelchen geistlichen Übungen.
»Weil ich es kann«, gab sie die Antwort. »Ich kann alles. Ich liebe es, wenn die Insekten in meinem Bauch herumkrabbeln. Das kitzelt so schön. Wusstet ihr, dass ich die Luft unter Wasser zehn Minuten anhalten kann? Außerdem schaffe ich es, einen Elefanten anzuheben.«
»Tatsächlich? Und kannst du auch fliegen?«
Das Mädchen unterließ die Turnübungen an der Wand und stellte sich kerzengerade vor Luke hin, um mit den Armen wie ein Hühnchen zu wackeln. »Vielleicht kann ich es, wer weiß?«
»Ich verstehe«, sagte Luke.
Daraufhin glotzte das Mädchen überrascht. »Echt? Da wärst du der Erste.«
Mich drängte es mit Herz und Füßen, die Station zu verlassen. Das Mädchen war gruselig, ein richtiges Horror-Girl! Pechmarie hatte nicht mehr alle Kerzen am Leuchter. Am Ende fraß sie mich noch auf.
Wehmütig schaute ich die Treppenstufen hoch. Wann würde sich meine Mutter endlich zeigen? Würde sie überhaupt erscheinen oder war alles ein schlechter Scherz?
»Und hast du einen Namen?«, fragte Luke das Mädchen.

Komm nach Niemalsfern!
Komm nach Niemalsfern!
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3 Gedanken zu “Alle Infos zum neuen Buch!

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