Gewinne eine Nebenrolle im neuen Vega Roman! [*Update Gewinner]

* Nachdem ich mich über die skurrilen und lustigen Bewerbungen sehr amüsiert habe, kommt hier das Ergebnis der Bewerbung!

Die Nebenrolle hat gewonnen: STEFANIE HEIDRICH, der alles unter den Fingern explodiert! Herzliche Glückwunsch, es geht in Kürze los!

Weil es am Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Bewerbern war, bin ich noch am Überlegen, dem Zweiten ebenfalls eine Nebenrolle anzubieten, allerdings in einem späteren Roman (der irgendwann Ende des Jahre geplant wird). Es kann also passieren, dass demnächst noch jemand eine Nachricht von mir erhält …

Vielen Dank an alle Teilnehmer!

_________________________ Originalpost _________________________
Es wird lustig, dennoch ist das hier kein Witz!

Zu meinem neuen Roman (Gegenwartsliteratur) hast du die einmalige Möglichkeit, eine kleine Nebenrolle nach deinen Vorstellungen zu entwerfen.
Echt?
Nein, fiktiv! Und ja, du skizzierst die Figur, ich baue sie in mein kommendes Buch ein.
Konkret benötigt die Geschichte folgende Rolle:

Fiktive/r Mitarbeiter/in Tankstelle gesucht

Für eine Tankstelle im neuen Roman von Nicholas Vega

wird ein/e hochmotivierte/r und engagierte/r
Mitarbeiter/in in Vollzeit auf Basis einer unentgeltlichen Beschäftigung gesucht.

Deine Chance:
– Verewigung deines bzw. eines fiktiven Namens im Buch
– du entwirfst den Charakter nach deinen Wünschen
– Zusammenarbeit mit dem Autor beim Entwerfen der Rolle
– ein signiertes Taschenbuch
– namentliche Erwähnung in der Danksagung
– unermesslicher Ruhm

Deine Aufgabe im Gewinnfall:
– entwirf Name, Geschlecht, Körpergröße, Alter, Haarfarbe etc.
– freie Kleiderwahl
– ganz kurzer Background zur Figur
– (charakteristische) Eigenart/Angewohnheit

Inhalt der Bewerbung:
Warum sollte ausgerechnet deine Figur den Job bekommen?
(Kreativität beim Bewerbungstext ist ausdrücklich erwünscht.)

Interessiert?
Dann freue ich mich auf deine (kurze) formlose Bewerbung an meine Mailadresse: nicholas (punkt) vega (at) gmx (punkt) de

Rechtliches:
Einsendeschluss ist der 29.03.2015.
Bei dieser Stellenausschreibung handelt es sich um eine fiktive Rolle in einem Roman. Die Vergabe der Stelle erfolgt nach eigenem Ermessen durch den Autor. Im Gewinnfall überträgst du mit der Einreichung alle Rechte an der Figur dem Autor, der diese bestmöglich in den Roman integrieren wird. Die Textstellen, in denen die Figur auftritt, bekommt der Gewinner vor Veröffentlichung zugeschickt.
Der Name des Gewinners wird auf meinem Blog veröffentlicht.

Gewinne eine Nebenrolle im neuen Vega Roman!
Gewinne eine Nebenrolle im neuen Vega Roman!

7 Blogger – 7 Bücher

Ab heute gibt es 7 Exemplare der Taschenbuch Sonderausgabe von Der Junge, der Glück brachte zu gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Gute Frage, die von mir gar nicht so einfach beantwortet werden kann, da ich es selbst nicht genau weiß.

7Blogger-7Bücher03

Am besten schaut ihr euch bei den 7 teilnehmenden Bücherblogs um, denn nur dort gibt es die Gewinnspiele. Nicht umsonst heißt die Aktion „7 Blogger – 7 Bücher!“ Ich stelle lediglich die Büchergewinne zur Verfügung.

Hier die Links zu den Blogs:

http://www.inflagrantibooks.blogspot.de

http://kitty411buecherblog.wordpress.com/2014/06/15/gewinnspiel-zu-der-junge-der-gluck-brachte-von-nicholas-vega/

http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2014/06/gewinne-das-gluck.html

http://www.mikkaliest.blogspot.de

http://seite101.de/der-gluecksjunge-gewinnspiel/

http://taechl.blogspot.de/2014/06/7-blogger-7-bucher.html

http://wortsaat.blogspot.de/2014/06/vorschau-auf-euer-quantchen-gluck.html

Jede Bücherblog veranstaltet ein eigenes Gewinnspiel, auf jedem Blog gibt es eines der 7 Exemplare zu gewinnen. Dabei sind die Startzeiten der Gewinnspiele im Zeitraum 13.-17.06.14 verteilt. Jeder Blog hat eigene Gewinn- und Teilnahmebedingungen, es lohnt sich also, genau zu lesen.

Neben dem Spaß, den euch die Teilnahme bringen soll, winken 7 Taschenbücher als Sonderedition, die es nirgendwo zu kaufen geben wird. Die Auflage ist stark limitiert.

Was sind die Unterschiede zur normalen Taschenbuchausgabe?

– Limitierte Auflage
– alternatives Buchcover
– andere Schriftart und –größe
– leicht größerer Zeilenabstand
– weißes Papier statt creamfarben
– kein Nachwort
– keine Danksagung
– keine Buchvorschau
– dafür ein kurzes Vorwort
– Impressum hinten
– die Kapitel stehen nun in römischen Zahlen
– der Kapitelanfang beginnt mit einem hervorgehobenen Buchstaben
– insgesamt wurde die “Lesefreundlichkeit” bei der Sonderausgabe auf “Jugendbuch” getrimmt, wodurch das Buch auch auf 412 Seiten gewachsen ist

Coverdesign: www.jdesign.at
Coverdesign: http://www.jdesign.at

Dann wünsche ich euch viel Glück! Ich bin selbst gespannt, was sich die Blogger einfallen lassen haben.

Up to date dank Newsletter

Ab sofort biete ich meinen Leser einen E-Mail-Newsletter an, der in unregelmäßigen Abständen erscheint.

Warum, wieso, weshalb?

Wenn es darum geht, interessierte Leser/innen über Neuerscheinungen und Sonderaktionen zu informieren, gibt es keinen besseren Weg als die gute, alte E-Mail.
Während Facebook die Beitragsreichweite erheblich gesenkt hat und man somit kaum noch alle Follower erreicht, Twitter-Postings oft zu kurz sind und Interessierte auch nicht regelmäßig meinen Blog besuchen, kann ich als Autor Leser/innen durch eine einfache E-Mail punktgenau benachrichtigen. Manches Wichtige geht in irgenwelchen Timelines unter. Dann höre oder lese ich nicht selten den Satz: »Ach, es gibt schon wieder ein neues Buch von dir?«
Damit das nicht passiert, gibt es den Newsletter.

Wie oft erhaltet ihr diesen Newsletter?

Keine Angst, ich werde das Postfach meiner Leser/innen unter keinen Umständen vollspamen. Ich möchte Vertrauen schaffen, zumal ich weiterhin auf Facebook, Twitter und Blog aktiv sein werde. Wenn es nichts zu vermelden gibt, ruht auch der Newsletter. Dieser Zustand kann schon mal über Monate andauern.

Was müsst ihr tun?

Einfach in die Mailingliste eintragen, bestätigen und über den nächsten Newsletter freuen.

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.
Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.

Mailingliste, hä?

In der Mailingliste sammle ich die E-Mail-Adressen von Lesern und Leserinnen ausschließlich mit deren Einverständnis, um sie gezielt über die wichtigsten Ereignisse rund um meine Veröffentlichungen zu informieren.

Noch was?

Hin und wieder werde ich ein exklusives Gewinnspiel für die Namen auf der Mailingliste veranstalten.

Der Oscar für Selfpublisher

Okay, die richtigen Oscars sind mittlerweile vergeben, jetzt sind die Indies dran!

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Am 15.03.14 wird auf der Leipziger Buchmesse zum zweiten Mal der Indie Autor Preis in den Kategorien Belletristik und Sachbuch vergeben. Die heiße Phase ist fast vorbei, am 10.03.14 werden die Gewinner bekanntgegeben.
Bereits vor einiger Zeit wurde aus über 200 eingereichten Belletristik-Werken die Shortlist zusammengestellt. Und zu meiner riesigen Überraschung und Freude befindet sich mein Buch Der Junge, der Glück brachte unter den verbliebenen zwölf Titeln. Allein das ist ein unglaublicher Erfolg!
Und wenn man schon so weit gekommen ist, schielt man auch auf das hier …

Indie Autoren Preis! Die Kaffeetasse ist der Trostpreis ...
Indie Autor Preis! Die Kaffeetasse ist der Trostpreis …

Nun denn, die Mitbewerber sind nicht von Pappe und für jeden Autorkollegen gibt es gute Gründe für den Sieg. Die Jury hat eine tolle Auswahl getroffen. Für das Archiv an dieser Stelle der Überblick der Shortlist Belletristik 2014:

Anja Bagus – Aetherhertz
Elke Becker – Yoga ist auch keine Lösung
Joachim Eitel – Japanische Abwege
Thomas Elbel – Megapolis
Gerd Haehnel – Viktor und die Macht der Farbschattenklänge (Band 1 der Farbschattenromane.de)
Vanessa Mansini – Nicht von dieser Welt
Fabian Neidhardt – Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen
Sarah Saxx – Auf Umwegen ins Herz
Marion Schreiner – Die Scheune
Catherine Shepherd – Kalter Zwilling
Nicholas Vega – Der Junge, der Glück brachte
Dany R. Wood – Limetten retten in Sydney

Ich persönlich möchte nicht in der Haut der Jury stecken, aus diesen zwölf Titeln die drei Gewinner küren zu müssen, denn am Ende wird es sicher auch manchen enttäuschten Autor bzw. Bewerber geben.
Der Junge, der Glück brachte ist nicht nur ein gutes Buch, es ist auch ein besonderes. Ich glaube an die Qualität des Romans, habe sehr viel Arbeit in das Werk und die Veröffentlichung hineingesteckt. Von daher bin ich äußerst gespannt, wo es landen wird, zumal es eines der erfolgreichsten Jugendbücher unter den Selfpublisher-Titeln ist. Und wer den Buchmarkt kennt, weiß, wie schwer es selbst für Verlage ist, mit einem phantastischen Jugendbuch eine große Leserschaft zu erreichen.

Bewertungskriterien für die Auszeichnung sind:

1. Die zielgruppenaffine und grafisch ansprechende Gestaltung des Covers
2. Die Gesamtpräsentation des Produkts (z.B. Preis und Aussahen)
3. Marketing- und Vertriebsmaßnahmen
4. Inhaltliche Qualität

Vielleicht drückt mir der eine oder andere begeisterte Leser noch die Daumen! Ich kann jeden gebrauchen …

Sendepause

Kritik ist gut, Kritik ist notwendig, um nicht nachlässig zu werden.
Ich war immer an konstruktiver Kritik interessiert und kann damit auch sehr gut umgehen. Dabei kann ich wohl unterscheiden, wann Kritik objektiv ist und wann jemand einfach dem Buch schaden will. Mittlerweile treiben die Rezensionen schon seltsame Stilblüten. Da beschwert man sich doch tatsächlich, dass – trotz eines ausgewiesenen Fantasy-Autors, einem Klappentext, der erkennen lässt, dass sich ein Mädchen aus der Realität und ein Junge aus einem Buch begegnen und schlussendlich eines Romans, der in der Kategorie Fantasy gelistet ist – aus heiterem Himmel eine Fantasy-Story auftaucht. Wie bitte?
Nun gut, Der Junge, der Glück brachte ist ein Bestseller. Aber natürlich mache ich mir Gedanken, woran es liegt, dass sich die negativen Stimmen häufen. Liegt es daran, dass ich keine Geschichten nach Schema F schreibe? Dass bei mir kein Dummchen ihrem arroganten Kerl hinterher rennt? Dass es in meinen Texten nicht vor Rechtschreibfehlern wimmelt?
Vielleicht ist das Buch aber auch zu erfolgreich …
Egal, seine Meinung kundzutun, ist das Recht des Lesers. Das finde ich gut so.

Andererseits macht es so keinen Spaß.
Ich schreibe gern, heute mehr als früher. Ich plotte ausgiebig, entwickle Figuren, überarbeite mehrfach, hole mir Meinungen von Testlesern ein. Bevor(!!!) ich es an das Lektorat gebe. Aktuell überlege ich mir, ob ich mir den Aufwand antun muss, wo sich vor allem 08/15-Storys verkaufen. Sehr gut verkaufen! Aber ich muss auch nicht um jeden Preis veröffentlichen. Ob meinen Kindern später Der Junge, der Glück brachte gefällt? Mal sehen.
Ich biete Qualität an, glaube auch, dass ich mich professionell präsentiere, aber letztlich betreibe ich das Schreiben als Hobby. Ich habe einen Brotjob. Vollzeit. Und der macht mir sogar Spaß. Nicht immer, aber doch im Allgemeinen. Mir und meiner Familie geht es gut – und das ist die Hauptsache. Ich werde weiter schreiben, warte jetzt aber ab, wie sich alles entwickelt. Die Weihnachtsferien werde ich weniger in die Tasten hauen, mich dafür mehr um die wichtigen Dinge im Leben kümmern: meine Familie. Von daher nicht wundern, hier passiert erst einmal nichts mehr.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine wunderbare, besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Vegas Projekt Report Dezember

Ich weiß, ich bin spät dran. Oder zu zeitig, je nachdem, wie man es sieht. Im November habe ich es nicht geschafft, ein Update zu meiner Schreibtätigkeit zu posten. Nach der Veröffentlichung von Der Junge, der Glück brachte ging es bei mir ziemlich turbulent zu. Dieser Erfolg kam letztlich doch überraschend. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, überhaupt in den Top20 der E-Book-Charts zu landen. Vielen Dank an alle, die das Buch auf ihren Reader geladen haben! Ich habe reichlich Feedback von begeisterten Lesern erhalten. Täglich wurde die Frage gestellt, ob es eine Printausgabe des Romans gibt. Aktuell wird das Buch durch meine Agentur verschiedenen Verlage angeboten. Es dürfen also die Daumen gedrückt werden, damit der Traum wahr wird und ein Verlag Interesse an den Rechten zeigt. Bei einigen Self Publishern hat es in der Vergangenheit bereits geklappt.
Fakt ist, dass Der Junge, der Glück brachte ein sehr erfolgreichen Jugendbuch ist. Da ich aber weiß, wie der Buchmarkt aussieht, heißt das nicht, dass die Verlage Schlange stehen. Es bleibt also spannend.
Überraschenderweise wurde mein Buch in Spanien bereits über zehn Mal gekauft. Die Eroberung Westeuropas ist demnach im vollen Gange. Viele Grüße nach España!

Derzeit schreibe ich mit Hochdruck an meiner Jugendbuch-Trilogy. Wobei Hochdruck nur im eingeschränkten Maße zutreffend ist, da mich der Plot gerade ziemlich fordert. Ständig stoße ich auf Barrieren, die den Schreibfluss hemmen. Grundsätzlich ist die Story gut durchorganisiert. Allerdings plane ich ja für drei Teile und ursprünglich erarbeitete Handlungsstränge für die beiden anderen Teil wollen mir nicht mehr so recht gefallen. Zwar ist es eine Liebesgeschichte, gleichwohl erwartet man bei einem Buch von Nicholas Vega viel Handlung und Überraschungen. Und das verspreche ich! Am liebsten würde ich Details verraten, aber dafür ist der Zeitpunkt einfach zu früh. Sorry! Aktuell sind 2/3 der Rohfassung fertig, spätestens zum Jahresende soll das Wort ENDE stehen.

Hatte ich irgendwann mal verraten, dass ich im Oktober o.g. Jugendbuch auf Eis gelegt und ein anderes Projekt angefangen habe? Fernab vom Fantasy-Genre? Um einfach mit auf den unaufhaltbar fahrenden (Erfolgs)Zug der Thriller und Liebesromane mit aufzuspringen? Mh, da hatte ich noch nicht gewusst, wie sensationell der Glücksjunge einschlagen würde. Jedenfalls sehe ich meine Zukunft ganz klar im Bereich der Fantasy. Vielleicht keine zu 100% phantastischen Geschichten, aber wenigstens zu 50%. Na gut, ein Flop und alles kann wieder ganz anders aussehen. Aber derzeit fühle ich mich wie Superman in »meinem« Genre.
Der Text klingt vermutlich etwas unspektakulär, doch hinter den Kulissen habe ich reichlich zu tun. Letztlich erwartet der Leser ein neues Buch und das wird es geben.

Was liest eigentlich der Autor so?
Meine Leseauswahl hat sich zuletzt stark auf Self Publisher Titel konzentriert (schätzungsweise 70% Selfmade-E-Books). Neben kleineren und größeren Enttäuschungen, einigen guten Geschichten habe ich nun für mich persönlich eine echte Perle unter den Indies gefunden. Die Sumpfloch-Saga! Das ist Fantasy (Jugendbuch) wie ich sie liebe. Ein wenig ärger ich mich darüber, dass ich so lange um die Bücher herumgeschlichen und sie bisher nicht gelesen habe. Das ändere ich gerade. Eine tolle Erzählkunst nach meinem Geschmack!

Wie man einen Bestseller macht

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie man einen Bestseller macht. Vielleicht ein bisschen, aber ich würde nie eine Garantie abgeben. Ich bin Schriftsteller, kein Marketingprofi. Wenn jemand einen Rat will, dann bekommt er von mir zu hören, dass er das Schreibhandwerk lernen soll. Richtig lernen, nicht nur so tun als ob. Und danach soll er ein gutes Buch schreiben.
Daneben habe ich von den besten Self Publishern abgeschaut und viele richtige Entscheidungen getroffen. Und ich hatte Mut. Jedenfalls phasenweise …

Ein unbeschreibliches Gefühl! So unwirklich ...
Ein unbeschreibliches Gefühl! So unwirklich …

Schreib einen Thriller oder einen Liebesroman!
Wisst ihr, wie oft ich diesen Satz gehört und mir selbst aufgesagt habe?
Ich habe ihn gehasst. Er hat meine Produktivität lahmgelegt, er hat meine Laune in den Keller sinken und mich beinahe mit dem Schreiben aufhören lassen. Nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Thriller oder Liebesromane, aber diese Lawine, die regelmäßig auf die vorderen Plätze der Amazon Charts zurollt, muss ja irgendwann mal versiegen. Nicht immer befinden sich wahre Perlen darunter.
Jedenfalls kann man mit einem Jugendbuch keinen Blumentopf gewinnen. Fantasy? Da wird man allenfalls müde belächelt. Trotz einer Literaturagentur als Partner wurden zwei meiner Manuskripte nicht an Verlage vermittelt, zwei weitere gar nicht erst angeboten, da für einen Fantasy-Debütanten keinerlei Chance bei den Publikumsverlagen besteht. (Und immer wenn ich das schreibe, meldet sich in der hinteren Reihe jemand, der das Gegenteil behauptet.)
Wisst ihr, wann das letzte mal ein Fantasy-Jugendbuch auf Platz 1 bei Amazon war? Anfang 2012.

Nun gut, meine Gedanken zum Self Publishing habe ich hier auf meinem Blog seit Juni dokumentiert. Klar, ich hatte ein Ziel und einen Plan – ich wollte in die Top100 und ich setzte mir als Limit drei Bücher. Dass es direkt beim zweiten Roman geklappt hat, grenzt allerdings an ein Wunder. Ich stehe ehrfürchtig vor diesem Erfolg und ein Stück weit ist mein Glaube zurückgekehrt, dass es sich lohnt gute Bücher zu schreiben. Ganz ehrlich, mit Blick auf die Charts hatte ich stellenweise Zweifel daran gehegt.
Für mich ist jeder Tag in den Top100 ein Geschenk. Inzwischen haben ich meine Kosten für die Veröffentlichung rein – und zwar für beide Bücher. Mit Zahlen möchte ich mich vorerst zurückhalten, doch mit heutigem Stand sind die Verkäufe meines kleinen Bestsellers zu vergleichen mit der Auflagenhöhe, wie sie ein Publikumsverlag in etwa als Startauflage für einen Debütautor veranschlagt. Meinen Brotjob kann und werde ich deswegen nicht an den Nagel hängen.
Wer wirklich wissen will, wie man einen Kindle Bestseller macht, geht auf die Seite von Michael Meisheit. Genau dort habe ich alles Wissenswerte gefunden. Dort wird man unter anderem das Wort Glück finden. Merkt ihr was? Es ist das Wort, das sowohl im Buchtitel von Der Junge, der Glück brachte als auch in meiner Geschichte eine Rolle spielt. Ich kann mit Fug und Recht sagen, dass der Glücksjunge mir Glück gebracht hat. Ein Manuskript, das bereits vor dem Aus stand. Eine solche Erfolgsstory plant man nicht, sie taugt bestenfalls für eine eigene Geschichte.
Ich selbst habe nie an einen derartigen Erfolg geglaubt. Jeden, der mir gesagt hat, das Ding wird weit vorn landen, habe ich für verrückt erklärt. Sorry, dafür muss ich mich jetzt entschuldigen!

Hammer!
Hammer!

Aber es ist so, wenn man immerzu hört: »Fantasy ist tot!«, dann glaubt man es irgendwann. Das führte bei mir dazu, dass ich im Oktober mein aktuelles Jugendbuch-Manuskript abgebrochen habe. Inzwischen kann ich Entwarnung geben: Ich schreibe seit einer Woche wieder daran. Mit so einer Nr. 1 im Rücken geht es plötzlich ganz leicht. Das ist eine unglaubliche Motivation.
Ich habe viel Feedback zu meinem Glücksjungen von begeisterten Lesern und von Autorenkollegen erhalten. Viele wünschen sich eine Printausgabe des Buches. Die wird es geben. Wann und in welcher Form ist derzeit nicht absehbar. Ich hoffe, dass mein Erfolg auch anderen Jugendbuch-Autoren Mut und Motivation schenkt. Wir brauchen nicht noch mehr Sex und Crime, wir brauchen Geschichten, die mehr erzählen.
Kann man einen solchen Erfolg wiederholen? Plötzlich glaube ich ganz fest daran und ich werde alles dafür tun. Eine Garantie kann ich dagegen nicht abgeben. Zu viele Faktoren müssen stimmen. In jedem Fall braucht es Glück.

Meine Facebook-Seite mit den schönsten Buchcovern von Self Publishern
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