Die Krux mit dem Pseudonym

Seit einem halben Jahr zerbreche ich mir den Kopf über die Frage: Neues Pseudonym – ja oder nein?
Grund ist der bevorstehende Ausflug ins Krimigenre.
Es ist kein Geheimnis mehr, dass ich in diesem Jahr zwei Thriller veröffentlichen werde. Dazu habe ich bereits hier einen Artikel geschrieben.
Mittlerweile habe ich bezüglich des Autorennamens eine Entscheidung getroffen. Mit gänzlich neuem Genre wird auch ein neues Pseudonym einhergehen.

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Warum? Wieso? Weshalb?

Vor Kurzem stellte ich auf Facebook die Frage, ob ich mir ein anderes Pseudonym zulegen sollte. Wenig überraschend fielen die Meinungen dazu ziemlich eindeutig aus. Fast alle Kommentare sprachen sich dagegen aus.
Das freut mich natürlich einerseits, denn es zeigt mir, dass viele Leser dem Namen Nicholas Vega großes Vertrauen schenken, andererseits verbindet man mit dem Namen auch eine bestimmte Art von Geschichten.
Genau da liegt der Knackpunkt. Ich möchte meine Leser, die von mir phantastische, märchenhafte und zum Teil tiefgründige Geschichte erwarten, nicht mit Mord und Totschlag verprellen. Gleichzeitig will ich neue Leser gewinnen, die dem Jugendbuch- bzw. Fantasy-Genre keine bis wenig Beachtung schenken.

Über das Thema habe ich mich mit mehreren Autoren ausgetauscht. Einen Königsweg gibt es nicht, darüber waren sich alle einig. Die Tendenz ging aber eindeutig Richtung neuem Pseudonym. Und um ehrlich zu sein, fühle ich mich damit wesentlich wohler. Mein Empfinden sagt mir, dass die Entscheidung die richtige ist, auch wenn sie mir wirklich schwergefallen ist.
Der Genrewechsel ist gleichzeitig eine Art Zäsur. Nach Das Mädchen, das Hoffnung brachte fühlte ich mich ein Stück weit ausgebrannt. Es ist keineswegs so, dass ich keine Ideen hätte oder keine Fantasy-Geschichten mehr schreiben möchte (Ganz im Gegenteil!), mich hat einfach das Gefühl ergriffen, einmal etwas völlig anderes ausprobieren zu wollen.

Ich hoffe und wünsche mir, dass ihr mich auch weiterhin begleitet und meine Thriller lesen und lieben werdet (so es denn in euer Beuteschema passt). Bei den kommenden Büchern dürft ihr euch auf die gewohnte Qualität freuen. Und ich bin mir sicher, euch erwarten zwei spannende Geschichten mit interessanten Charakteren. Es wird alles nur realistischer, derber und eben thrilliger.

Das Krimi-Pseudonym verrate ich am Freitag, den 6. März, zusammen mit dem Link der dazugehörigen Facebook-Fanseite.

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